19.07.2010 Sobotta vs. Sadollah bei UFC 122, by Tim Leidecker

Der erste Kampf von UFC 122 kurz vor dem Abschluß. Demnach wird bei der Veranstaltung, die für die Oberhausener König-Pilsener-Arena am 13. November geplant ist, der Balinger Peter Sobotta auf den Sieger der siebten "Ultimate Fighter"-Staffel Amir Sadollah treffen.
Der 29-jährige New Yorker mit iranischen Wurzeln hat ein ähnliches Wellenbad der Gefühle in seiner Karriere hinter sich wie der junge Deutsche: Nach dem überraschenden Triumph bei der UFC Reality Show machten ihm eine hartnäckige Staphylokokkeninfektion und ein Schlüsselbeinbruch einen Strich durch seine nächsten beiden Kämpfe, so daß er über ein Jahr lang aussetzen mußte.
In seinem Comeback-Kampf ging er unglücklich und umstritten nach nur 29 Sekunden gegen US-Ringer Johny Hendricks KO. In der Folgezeit gelangen ihm zwei Punktsiege über die alternden Phil Baroni und Brad Blackburn, bevor es bei seinem letzten Auftritt im Mai erneut die kalte Dusche gab: Im Vorprogramm von Rampage vs. Evans wurde er drei Runden lang vom starken Koreaner Dong Hyun Kim am Boden kontrolliert und verlor nach Punkten.
Sobotta gab sein UFC-Debüt im Sommer vergangenen Jahres bei UFC 99. Nach einer Patchwork-Vorbereitung mit zahlreichen Unterbrechungen auf Grund seiner Abschlußprüfungen bei der Deutschen Telekom unterlag er dem Engländer Paul Taylor einstimmig nach Punkten.
Durch den Zivildienst 364 Tage auf Eis gelegt, kehrte er im Juni diesen Jahres gegen "TUF 9"-Sieger James Wilks in den Käfig zurück. Zwar waren es am Ende erneut die Arme des Gegners, die nach der Punktverkündung in die Höhe gereckt wurden, der 23-jährige Allrounder zeigte jedoch eine drastische Verbesserung im Vergleich zum Vorkampf. Grund dafür war ein achtwöchiger Trainingsaufenthalt im Throwdown Elite Training Center in San Diego.
Begeistert von der Professionalität und der Erfahrung des amerikanischen Trainerteams wird sich Sobotta auch für den Sadollah-Kampf wieder in Kalifornien vorbereiten. Und mit der lautstarken Unterstützung der deutschen Fans im Rücken sind aller guten Dinge diesmal mit Sicherheit drei und der sympatische Schwabe wird sich auch endlich den ersten Sieg im Octagon sichern.
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19.07.2010 Seminare, by Peter Sobotta
Hier sind meine bisher geplanten Seminartermine! Kommt vorbei ;)
1. Wann: 24. Juli 2010, 12 Uhr - 16 Uhr, Wo: Xess Gym, Oehleckerring 13, Hamburg
2. Wann: 7. August 2010, 13 Uhr - 18 Uhr, Wo: Defcon Gym, Ziegelberg 40, 74538 Rosengarten
3. Wann: 14. August 2010, 14 Uhr - 17.30 Uhr, Wo: Martial Arts Diez ,Staffeler Str. 19, 65582 Aull
4. Wann: 27 + 28. November 2010, Wo: Wien (Genaueres folgt in Kürze...)
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16.06.2010 UFC 115, by Mark Bergmann

Am vergangenen Wochenende bestritt der deutsche UFC-Kämpfer Peter Sobotta seinen zweiten Kampf auf der großen Bühne der amerikanischen Vorzeigeliga.
Mit dem Gewinner der neunten "Ultimate Fighter"-Staffel, James Wilks, lieferte er sich bei UFC 115 über drei Runde einen knappen Kampf – unterlag am Ende aber einstimmig nach Punkten.Doch die Wertungen der Punktrichter waren teils zweifelhaft, über manche Strecken konnte Sobotta den Fight dominieren. Mit uns sprach er nun über den Kampf, die Punktrichter und wie schön es ist, wieder zu Hause zu sein.
GroundandPound.de: Hi Peter, zunächst erst einmal vielen Dank für das Interview. Bist Du wieder gut in der Heimat angekommen? Hast Du alles schon verarbeitet?
Peter Sobotta: Ja, ich bin gestern Abend gesund und munter in Stuttgart gelandet. Ich bin sehr glücklich, nach so einer langen Zeit wieder zu Hause bei Familie, Freundin und Freunden zu sein. Das fühlt sich einfach nur gut an.
Der Kampf war sehr knapp, mindestens die erste Runde war nach Meinung vieler Experten Deine. Dennoch werteten zwei Punktrichter den Fight 30-27. Deine Meinung dazu?
Direkt nach dem Kampf habe ich gefühlt, dass es knapp wird. Ich dachte dennoch, dass es gereicht hat. Wilks und ich nahmen beide die Hände nach dem Kampf hoch. Wir trafen uns zur Urteilsverkündung in der Mitte und er sagte: „Ich weiß nicht wer gewonnen hat.“ Ich antwortete: „Lass abwarten, ich weiß es auch nicht.“ Und wir nahmen wieder beide die Hände hoch, um den Punktrichtern unsere Zuversicht zu signalisieren. Als das Urteil verkündet wurde, war ich einfach nur sehr, sehr enttäuscht. Bei den Bewertungskriterien scheiden sich ja die Geister, aber 30-27 ist wirklich ein absoluter Witz. Das war an diesem Abend nicht die einzige krasse Punkteentscheidung. Schaut euch mal Dunham vs. Griffin an. Einer der Punkterichter hatte den Kampf für Griffin, obwohl er drei komplette Runden nach Strich und Faden vorgeführt wurde!
Der Body Triangle in Runde drei war sehr gut. Auch wenn der Choke nicht klappte, hattest Du sehr lange eine dominante Position. Zu Beginn der Runde musstest Du aber einige Jabs nehmen, zum Ende drehte sich Wilks in Deine Guard. Denkst Du trotzdem, die Runde hätte an Dich gehen müssen? Zählt man die erste dazu, die, wie erwähnt, ebenfalls an Dich hätte gehen können, wäre das ein Punktsieg.
Ich habe sehr spezifisch für den Kampf trainiert. Wir hatten sehr viel Videomaterial von Wilks und wussten, dass seine größte Stärke der Clinch ist. Diesen galt es zu neutralisieren. Es war nicht ungewollt, den Kampf am Käfig zu halten und Wilks dort zu kontrollieren. Wenn man diese Sache realisiert und das auch in die Punktewertung einbezieht, hätte man den Kampf anders werten müssen. Na ja, egal wie man es betrachtet: Es war verdammt knapp und es ging hin und her. In der ersten Hälfte des Kampfes konnte ich die besseren Treffer setzen, in der zweiten Hälfte hat er besser getroffen. Er hatte kurz die Mount, konnte aber nicht gefährlich werden, weil ich sofort zum Elbow Escape ansetzte und ihn zurück in die Guard brachte. Ich hatte die Backmount und konnte ihn hier stark unter Druck setzen. Ich hatte fast den Rear Naked Choke und als ich zur Reverse Triangle ansetzte, konnte er sich herausdrehen. Wäre ich nicht aktiv gewesen und hätte ihn einfach nur festgehalten, dann hätte der Kampf in der Backmount geendet. Ich hatte außerdem einen Takedown mehr als er und hatte ihn über große Zeit an den Käfig gepresst und somit kontrolliert. Randy Couture gewinnt seine gesamten Kämpfe mit dieser Taktik. Ich sehe natürlich auch, was ich hätte besser machen können: Gerade in der Zeit, als ich ihn an den Käfig gepresst hatte, hätte ich öfter loslassen, schlagen und wieder greifen sollen. Ich habe hier zu viel Energie verschwendet, weshalb meine Kombinationen in der dritten Runde langsamer geworden sind. Ich hätte ihn außerdem im Stand mehr unter Druck setzen sollen.

Seit dem UFC-Debüt gegen Paul Taylor scheinst Du unglaubliche Fortschritte gemacht zu haben, vor allem im Stand. Lernt man all das in acht Wochen San Diego?
Ich habe sehr viel in San Diego gelernt, aber lange nicht alles! Bei meinem Octagon-Debüt war ich viel zu nervös und angespannt. Alles war neu und aufregend. Ich habe auch sehr viel aus meinem ersten Kampf gelernt und es hatte oberste Priorität, diese Fehler auszubessern. Das ist mir auch gut gelungen. Ich war in bester Verfassung für den Kampf, mental und körperlich.
Ich habe mein eigenes Gym eröffnet und konnte schon in der Zeit vor San Diego effizienter und, vor allem, wann ich will trainieren. Ich habe ein gutes Team zu Hause! Ich bin viel herumgereist und habe mit vielen verschiedenen Leuten in Deutschland und Polen trainiert. Das Trainingscamp in San Diego hat die Sache aber natürlich abgerundet und auf das nächste Level gebracht. Mein Manager meinte nach dem Kampf: Du hast gekämpft wie ein richtiger Ami! Ich glaube, das fasst meinen Fortschritt gut zusammen. (grinst)
Ich habe mein Leben in den letzten Monaten so ausgerichtet, dass es mir möglich ist, von meinem Sport leben zu können. Ich bin sozusagen seit drei Monaten MMA-Profi Sportler, was natürlich nicht lange ist, aber es ist auch erst der Anfang!Ich gratuliere auch James Wilks zu dem Sieg. Er ist ein sehr guter Kämpfer und ein fairer Sportsmann!
Macht es einen großen Unterschied, wenn ein (evtl. erfahreneres) US-Team Dich trainiert und coacht?
Ja, es hat einen großen Unterschied gemacht. Ich konnte vor allem von der Routine und Erfahrung meiner Coaches profitieren. Die Jungs haben schon viele, viele Fighter für die UFC vorbereitet. Sie wussten schnell, was meine Stärken, was meine Schwächen sind und fingen ab Woche zwei an, daran zu arbeiten. Immer spezifisch auf den Gegner bezogen. Die Armee guter Sparringspartner rundet alles zusätzlich ab. Auch das Gewichtmachen verlief super!
Der größte Unterschied dort ist die Herangehensweise an das gesamte Training. Der Sport wird als Ganzes gesehen: MMA! In Europa hatte ich bisher die Erfahrung gemacht, dass das Gesamtpaket eher aufgeteilt wird: BJJ, Ringen, Stand-Up.
Es scheint, als hätten Dich die Takedownversuche in Runde zwei viel Kraft gekostet. Danach wirktest Du sehr erschöpft. War dem so?
Ja, das war mein größter Fehler in diesem Kampf. Ich hätte öfter loslassen sollen, schlagen und wieder greifen müssen. Mix it up! Ende der zweiten Runde waren meine Arme schwer. Ich konnte mich in der Rundenpause zwar gut erholen, als ich aber den Rücken von Wilks in Runde drei hatte, konnte ich den Kampf nicht beenden. Meine schweren Arme waren ein Grund dafür. Er hatte allerdings auch tadellos verteidigt.
War es rückblickend überhaupt richtig, den Takedown zu suchen? Zu Beginn wirktest Du im Stand sehr gut.
Ich wusste, dass Wilks den Clinch gesucht hat, was seine mit Abstand beste Position ist. Das habe ich gut verhindert, indem ich ihn an den Käfig gedrückt habe. Wie schon oben erwähnt: Ich bin da irgendwie drauf hängen geblieben. Ich hatte ständig im Kopf: „Clinch gefährlich - an den Zaun drücken“. Es stimmt, ich hätte es mehr mixen müssen.
In Deutschland warst Du bekannt als sehr guter Grappler. Die Submissions von Wilks konntest Du gut vermeiden, dafür selbst welche anbringen. Siehst Du in Diesem Bereich überhaupt Nachholebedarf oder reichen Deine Grapplingfähigkeiten für die UFC aus?
Für mich gibt es kein “es reicht“. Ich liebe Jiu-Jitsu und werde es trainieren, bis mein Körper es nicht mehr zulässt.
Wilks ist selbst ein sehr guter Grappler. Er hat lange mit Erik Paulson trainiert und ist auch BJJ-Braungurt. Ein tougher Gegner am Boden. Ich habe mich trotzdem am Boden überlegen gefühlt und deshalb probiert, ihn runter zu nehmen.
Gab es etwas, was geplant war, Du aber nicht umsetzen konntest? Wenn ja, was?
Ja, ich habe viel an meiner Beinarbeit gearbeitet. Gepaart mit Schlagkombinationen wollte ich Wilks damit zusetzen. Das klappte in der ersten Hälfte des Kampfes auch ziemlich gut. Aber im Eifer des Gefechts habe ich das nicht mehr so umgesetzt, wie ich das gerne gemacht hätte.
Offenbar kommt die UFC am 21. November nach Oberhausen. Sehen wir Dich dann wieder im Octagon?
Das kann ich im Moment nicht beantworten.
Willst Du Deinen Fans und Freunden zum Abschluss noch etwas mitteilen?
Vielen Dank für die Unterstützung! Ich habe mich sehr über den großen Support gefreut. Danke für die vielen E-Mails und die Aufmunterungen. Das bedeutet mir wirklich viel.

Ich gratuliere auch James Wilks zu dem Sieg. Er ist ein sehr guter Kämpfer und ein fairer Sportsmann!
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27.04.2010 San Diego Trainingscamp, by Peter Sobotta
Die Zeit vergeht schnell! Jetzt bin ich nun schon seit 3 Wochen in San Diego und mir kommt es immernoch vor als wäre ich erst letzte Woche angekommen. Mein Leben hier ist einfach: Trainieren, Essen, Schlafen, Trainieren, Essen, Schlafen. So geht das von Montag bis Samstag. Sonntags versuche ich trotz des harten Trainigspensums San Diego ein wenig unsicher zu machen um ein paar Sehenswürdigkeiten zu besuchen oder zu surfen.
Das Training gefällt mir sehr gut. Der Schwerpunkt liegt hier im Ringen und im Bodenkampf. Viele der Jungs ringen seit der Highschool und das merkt man in jedem Training. An manchen Tagen sind hier über 10 MMA Profis auf der Matte. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen und wir lernen viel voneinander. Ich traniere hier mit Stars wie: Dean Lister, Tomasz Drwal, Thierry Sokoudjou, Jeremy Stephens und vielen mehr. Letzten Montag waren bei den Grappling Kämpfen 15 Blackbelts und 4 UFC Fighter am Start. So wird aus einem lockeren Grapplingmatch, sehr schnell eine ziemlich anstrengende Angelegenheit.
Abschliesend kann ich nur sagen, dass ich bisher eine tolle Zeit hier hatte und mich auf die kommenden Wochen freue. Auf meinem Facebook/Twitter probiere ich täglich etwas zu posten um euch auf dem Laufenden zu halten. Nächste Woche kommt mein Videoblog online und ab da werde ich in regelmäßigen Abständen Blogs aufnehmen, die ihr dann im Videoplayer auf der Startseite anschaun könnt. 
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01.03.2010 Tapout Fight Team, by Peter Sobotta
Ich freue mich sehr verkünden zu dürfen, dass ich am 15.02.2010 ins Tapout Fight Team berufen wurde. Das heißt, dass eine der bekanntesten Fightwear Marken ab sofor mein neuer Hauptsponsor ist.
Heute präsentiert Euch Bodies das zweite Mitglied des neuen TapouT Fight Teams. Er ist einer von nur zwei Kämpfern, die in der größten MMA-Organisation der Welt, der Ultimate Fighting Championship, antreten: Peter Sobotta.
Der 23 Jahre alte Bodenkampfspezialist rangiert bei GroundandPound unbestritten auf dem ersten Platz der German Top Five im Weltergewicht. 2008 wählten ihn die Leser des deutschen Kampfsportportals zum - Besten Kämpfer des Jahres.
Peters hervorragenden Leistungen - acht vorzeitige Siege in neun Kämpfen - verschafften ihm einen der heiß begehrten Verträge mit der UFC. Sein Debüt gab er am 13. Juni 2009 in der ausverkauften Lanxess ARENA in Köln, bei der ersten Veranstaltung der UFC in Deutschland. Das Interesse der Medien an dem jungen Schwaben war enorm und so arbeitete Peter zugleich auch als Botschafter für den MMA-Sport. Eine Rolle, die er hervorragend ausfüllte.
Seinen ersten Kampf in der UFC verlor der gebürtige Pole zwar nach Punkten, doch kämpfte er sich in die Herzen der deutschen Fans. Auch die UFC war mit ihm sehr zufrieden und verpflichtete ihn prompt für weitere Kämpfe. Der nächste davon soll am 12. Juni bei UFC 112 stattfinden, im kanadischen Vancouver. Dann trifft Peter auf den hochgradig gefährlichen Engländer James Wilks, den Gewinner der neunten Staffel der populären Reality-Show The Ultimate Fighter.
Die Veranstaltung wird in 36 Ländern übertragen, Millionen von
Zuschauern werden den Kampf verfolgen. TapouT wird Peter selbstverständlich auf seinem Weg ins weltberühmte Octagon begleiten. Dort wird er sich anschicken, den größten Sieg zu erkämpfen, der je einem Deutschen in der UFC gelungen ist.

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23.02.2010 Gold bei der Submissao 2010, by Peter Sobotta
Über 220 Wettkämpfer trafen sich gestern in Karlsruhe um die Champions des beliebtesten deutschen Grappling Wettkampfs zu ermitteln. Die Submissao ist ein wunderbares Turnier und ich habe mir sagen lassen, dass es das am besten Besetzte Trunier in Deutschland sei. Um so erfreulicher sind die Erfolge, die uns am gestrigen Tag gelungen sind: Mein Teamkollege Thomas Buschkamp und ich holten uns in den stark und voll besetzten Gewichtsklassen -77 KG Submission Wrestling Advanced und -87 Kg Submission Wrestling Advanced jeweils Gold.
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02.02.2010 Sobotta vs. Wilks bei UFC 115, by Tim Leidecker

Der zweite Kampf für den Deutschen Peter Sobotta in der momentan stärksten MMA-Liga der Welt steht kurz vor dem Abschluß. Bei UFC 115 im kanadischen Vancouver wird der 23-jährige Balinger auf den Sieger der neunten "Ultimate Fighter"-Staffel James Wilks treffen. Die Verträge sind zwar noch nicht unterschrieben, beide Lager haben dem Kampf jedoch bereits verbal zugestimmt.
Sobotta startete im vergangenen Sommer in seine UFC-Karriere, als er beim Deutschland-Debüt in Köln dem Briten Paul Taylor nach Punkten unterlag. Wilks gewann eine Woche später im Finale der beliebten Reality Show gegen den US-Amerikaner DaMarques Johnson. Zuletzt lief es jedoch alles andere als gut für den englischen Wahl-Kalifornier: Bei UFC 105 im vergangenen November mußte er eine brutale KO-Niederlage gegen den zähen Allrounder Matt Brown einstecken.
Auch Sobottas zweiter Auftritt in der nordamerikanischen Profiliga wird alles andere als ein Aufbaukampf für den jungen Schwaben. "Wilks ist ein sehr erfahrener und vielseitiger Kämpfer", so Sobotta gegenüber Groundandpound.de. "Ich suche mir meine Gegner allerdings nicht aus, sondern kämpfe gegen jeden, den die UFC mir vorsetzt. Sieg, Unentschieden oder Niederlage, am 12. Juni werde ich bis zum letzten Atemzug alles geben."
Das Duell mit dem im englischen Leicestershire geborenen und vor zehn Jahren in die USA ausgewanderten Taekwondo-Schwarzgurt und "Brazilian Jiu-Jitsu"-Braungurt ist nicht ohne Brisanz für den Deutschen. Nach zuletzt jeweils einer Niederlage stehen beide Kämpfer mit dem Rücken zur Wand. Ein Sieg über den 31-jährigen wäre jedoch gleichbedeutend mit dem größten Erfolg eines deutschen Kämpfers in der UFC überhaupt.
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